25.11.02

Mehr digitalisierte Quellen ...

»Die Deutsche Bibliothek speichert auf ihrem Archivserver [...] Netzpublikationen und retrodigitalisierte Veröffentlichungen.

Der Archivserver ist Teil der Plattform zur Langzeiterhaltung digitaler Publikationen.

Die auf dem Server gespeicherten Publikationen sind:

+ Netzpublikationen von Verlagen und verlegenden Stellen (seit September 2001).
+ Online-Hochschulschriften (seit Juli 1998)
+ Exilpresse digital - Deutsche Exilzeitschriften 1933 - 1945
+ digitalisierte Rechtsquellen der deutschen Besatzungszeit«


Quelle: Die Deutsche Bibliothek
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Saulheim "lebt" seinen Adventskalender

»Wir feiern mit einem großen Kalender den Advent in Saulheim. Für Kinder und Erwachsene öffnet sich jeden Tag ein geschmücktes Fenster an einem Haus. Alle sind herzlich eingeladen, sich jeweils vor dem betreffenden Haus einzufinden, um so täglich Weihnachten einen Schritt gemeinsam entgegen zu gehen.

Immer um 17.00 Uhr, außer am 1. Dezember um 18.00 Uhr und am 24. Dezember um ca. 16.45 Uhr.«


Quelle: Saulheimer Homepage

24.11.02

Ländliche Mobilität zwischen Rhein, Nahe und Hunsrück

- Ein Ausstellungsprojekt der Abt. Kulturanthropologie/Volkskunde des Deutschen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Bad Sobernheim, dem Kreismedienzentrum des Landkreises Bad Kreuznach sowie dem Hunsrückmuseum Simmern -

Aus der Ausstellungsbeschreibung:

»Mobilität gewann in den vergangenen 150 Jahren zunehmend an Bedeutung. Die Transportrevolution durch das Massenverkehrsmittel Eisenbahn ab der Mitte des 19. Jahrhunderts gab den Dimensionen "Zeit" und "Raum" neue Bedeutung. Das Tempo der Fortbewegung, über Jahrhunderte hinweg nahezu konstant, erhöhte sich, und große Entfernungen konnten nun relativ rasch zurückgelegt werden. Es dauerte allerdings einige Jahrzehnte, bis auch entlegene Regionen an das Schienennetz angeschlossen waren.

Durch die Erfindung des Verbrennungsmotors am Übergang zum 20. Jahrhundert erhielt der Beschleunigungsprozeß eine neue Qualität. Kraftfahrzeuge ermöglichten nun auch höhere Geschwindigkeiten im Individualverkehr und begannen, Zug- und Reittiere zu verdrängen. Dennoch blieb das Auto noch bis in die Zwischenkriegszeit ein Luxusgut für Wohlhabende.

Erst mit der einsetzenden Massenmotorisierung in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Kraftfahrzeuge für Normalverdiener erschwinglich. Der Individualverkehr begann, mit der Eisenbahn zu konkurrieren. Binnen weniger Jahre veränderte das Auto die Lebensgewohnheiten der Menschen radikal. Mit den Verkehrsmitteln wandelten sich auch die Orts- und Landschaftsbilder, neue Berufe entstanden und alte Handwerke verschwanden für immer.

Am Beispiel der Region zwischen Rhein, Nahe und Hunsrück will die Ausstellung diese Entwicklungen nachzeichnen und einzelne Aspekte von Mobilität beleuchten.«


Dazu passt prima dieses Zeitdokument eines Knöllchens aus den 1930er Jahren:
»Lieber Kraftfahrer!
Unsere alte Volkerstadt hat leider sehr enge Straßen und wenig Parkmöglichkeiten. Wir biten deshalb dringend, die Verkehrsvorschriften peinlich genau einzuhalten.
Die Aufstellung Ihres Wagens entspricht nicht den Verkehrsvorschriften und behindert den Verkehr. Bitte beachten Sie dies, wenn Sie wieder nach Alzey kommen und benutzen Sie den großen Parkplatz Obermarkt. Dort kann Ihr Wagen ungehindert stehen und Sie haben eine Minute zu Fuß zum Zentrum der Stadt. Sie ersparen sich damit Unannehmlichkeiten und Unkosten, denn die Polizei hat im Wiederholungsfalle Anweisung, mit gebührenpflichtigen Verwarnungen einzuschreiten.
Polizeiverwaltung und Verkehrsverein Alzey

Die Volkerstadt Alzey im Herzen des Rheinhessischen Weinbaugebietes grüßt Sie recht herzlich und ruft Ihnen zu "Auf Wiedersehn"
Dann denken Sie aber an den großen Parkplatz Obermarkt mitten in der Stadt.«

Quelle: Stadtinfo Alzey Nr. 69-II/2002, S. 19-20

22.11.02

Digitalisierte Literaturquellen

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte digitalisiert nach und nach seinen reichhaltigen Bestand an Literatur zum deutschen, österreichischen und schweizerischen Privat- und Zivilprozeßrecht des 19. Jahrhunderts. Bislang wurden 4.316 Bände mit über 1.3 Mio Seiten zugänglich gemacht.

Teil dieser beachtlichen Sammlung ist auch das Buch

Nahmer, Wilhelm von der: Entwickelung der Territorial- und Verfassungs-Verhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins, vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit : oder: Ausmittelung der, im Großherzogthum Hessen, Herzogthum Nassau, in den Königlich Preußischen Regierungsbezirken Coblenz, Trier, Aachen, Cölln und Düsseldorf, und den rheinischen Besitzungen von Bayern, Oldenburg, Coburg und Hessen-Homburg enthaltenen früheren Territorien und Einleitung in ihre Geschichte und älteren Staats-Einrichtungen;Ein Handbuch für Staatsmänner, Rechtsgelehrte und Verwaltungs-Beamte / Von Wilh. von der Nahmer Frankfurt a/M. : Sauerländer , 1832 - CXXVIII, 832 S.

Jede Seite liegt als großer und kleiner Scan vor. Zum digitalisierten Buch ... (bewerten)

21.11.02

Das Schulwesen zu Bingen am Rhein

Die 1876 gegründete Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) ist eine internationale Forschungsbibliothek. Seit 1992 gehört sie zum Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Mit einem Bestand von über 700.000 Bänden ist sie die zweitgrößte pädagogische Spezialbibliothek in Europa.

Zu ihrem Online-Angebot unter http://www.bbf.dipf.de/ gehören (u.a.) neben einer bildungshistorischen Linksammlung die Aufsätze Das Schulwesen zu Bingen am Rhein während des Mittelalters (bewerten ...) sowie Das Schulwesen in Bingen am Rhein (1655-1800) (bewerten ...). Beide Aufsätze stammen von Dr. P. Bruder und wurden 1894/95 verfasst. [Mitgeteilt von K. Graf]

20.11.02

Die Geschichte des Protestantismus in Mainz - Festschrift erschienen

In diesem Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde in Mainz ihr 200jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß gab das Evangelische Dekanat Mainz eine Festschrift heraus, welche in elf Aufsätzen die - im Vergleich zu Nachbargebiete - kurze Geschichte des Protestantismus in Mainz nachzeichnet. Die Beiträge beschäftigen sich u. a. mit den Anfängen der Gemeinde in französischer Zeit (mit Faksimile und Transkription der ältesten Mitgliederliste von 1806!), dem Kirchenkampf während des Dritten Reiches, der Seelsorge an Vertriebenen und dem Gustav-Adolf-Werk. Der Aufsatz "Industrialisierung als Herausforderung an die Seelsorge - Pfarrer Heinrich Bechtolsheimer war erster Arbeiterpfarrer" aus der Feder von Christian-Erdmann Schott dürfte das Interesse von Heimatforschern in ganz Rheinhessen finden, da er eine recht unbekannte Seite des populären rheinhessischen Volksschriftstellers würdigt: während seiner Zeit als Pfarrer der Landgemeinde Mainz mit Sitz in Mombach (1899-1907) entstanden seine Hauptwerke "Zwischen Rhein und Donnersberg" (1903) und "Das Hungerjahr" (1907).

Die 168seitige, bebilderte Festschrift ist für 6 Euro bei den evangelischen Kirchengemeinden in Mainz erhältlich.

Mehr über Heinrich Bechtolsheimer

18.11.02

Dexheimer Friedhof - Verzeichnis der Gräber online

Ja, das ist wahrlich eine Überraschung: bei Interment.net pflegt ein Anonymus eine Liste mit den in Dexheim/Rheinhessen existierenden Gräbern! Von Ackermann, Sophia geb. Schnellbacher bis Zang, Magdalena geb. Schulmerich sind sie alle (?) genannt ...

Die ganze Liste finden Sie unter http://www.interment.net/data/germany/rheinland/dexheim/dexheim.htm

The New York Public Library / Mid-Manhattan Library Picture Collection Online

Die Online-Bildersammlung besteht aus rund 30.000 digitalisierten Bildern aus Büchern, Magazinen und Zeitungen sowie Original-Fotografien, Drucken und Postkarten, die meisten davon aus der Zeit vor 1923. Abgebildet sind Ansichten von New York, Kostüme, Design, amerikanische Geschichte und anderes.

In der Rubrik "New York City - Ellis Island" finden sich etliche Fotografien von Einwanderern. Klickt man auf die Details, erfährt man auch die Herkunft und Größe des Bildes, das Veröffentlichungsdatum und weitere Angaben. "Lieblingsbilder" kann man sich in "My Gallery" einbinden und als Repro bestellen.

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16.11.02

Historisch: "Weil wir zuvörderst Menschen fürs verödete Land benötigen"

WEIERHOF: Ausstellung in der Mennonitischen Forschungsstelle beleuchtet Geschichte dieser Glaubensgemeinschaft Die Wander-Ausstellung "350 Jahre Mennoniten im Kraichgau",die zur Zeit in der Mennonitischen Forschungsstelle auf dem Weierhof zu sehen ist, beleuchtet ausführlich, aber nicht eng darauf begrenzt, historisches Geschehen im Gebiet zwischen Heidelberg und Heilbronn. Wer sich in die zahlreichen Dokumente vertieft, erhält umfassenderen Einblick in die Geschichte einer dramatischen Fluchtbewegung aus Glaubensgründen, gelebte Grundfesten dieses Glaubens wie auch ganz praktische Veränderungen, die Mennoniten in der neuen Heimat bewirkten. Es waren die gleichen Umstände, die auch zu ihrer Ansiedlung in der Nordpfalz und Rheinhessen führten, darunter auf dem Weierhof, wo die Gemeinde der Mennoniten bis heute strikte Eigenständigkeit ebenso pflegt wie sie sich als Teil der Ökumene vor Ort begreift. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts hießen ihre Vorfahren noch Täufer oder Wiedertäufer. Sie wurden verfolgt, fast ausgerottet und - wie Zitate des aus Bretten im Kraichgau stammenden Philipp Melanchthon belegen - auch von der Reformation verketzert. Dass Täufer Mitte des 17. Jahrhunderts nach ihrer Flucht aus der Schweiz dennoch als Siedler im deutschen Südwesten Aufnahme und Duldung fanden, hatte nach dem Dreißigjährigen Krieg pragmatische Gründe, die der Heidelberger Kurfürst Karl Ludwig in seiner "Mennisten-Konzession" von 1664 ohne Umschweife nennt: "Weil wir zuvörderst Menschen und Unterthanen benötigen, die das verödete Land wieder aufbauen und instand bringen". Dass der Landesherr den Begriff "Mennisten" - nach dem Prediger Menno Simons - verwendete, war reine Vorsicht, wie Forschungsstellen-Leiter Gary Waltner erläutert: Nach wie vor galten "Täufer", die sich ihren Glauben weder vom Staat noch vom Klerus vorschreiben lassen wollten und erst mit der Erwachsenen-Taufe bewusst den Bund mit Gott schlossen, als Ketzer. Auf volle Bürgerrechte mussten die "Mennisten" allerdings noch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts, bis zum Code Napoleon, warten. [...]
Quelle: Rheinpfalz Online vom 16.11.2002

Den ganzen Artikel lesen ...

15.11.02

Was verstehen Spießer wie wir von den Freuden der freien Strafverfolgung?

Wenn's der Wahrheitsfindung dient: Eine Trierer Ausstellung zu "Unrecht und Recht" seit 1500, besprochen von der FAZ.

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"Kühkopfgeschichte(n)"

... heißt ein neues Buch, das der Erfelder Heimatforscher Gerold Biehlolawek-Hübel herausgegeben hat. Es enthält zahlreiche informative Berichte über das Kühkopfgebiet, das bis 1945 zum rheinhessischen Guntersblum gehörte. Der Band versammelt viele heimatkundliche Beiträge, wie über die frühen Fähren in Stockstadt, Erfelden, Guntersblum und Oppenheim/Kornsand sowie Hinweise über alte, fast ausgestorbene Berufe wie die Korbflechterei usw. Weiterhin sind literarische Texte und unterhaltsame Erzählungen abgedruckt. In "Kühkopfgeschichten" werden erstmals die vollständigen Lebenserinnerungen des Kühkopfförstersohnes Christian Damm (*1876) abgedruckt.

Das ansprechend aufgemachte, reich bebilderte Buch ist für 18 Euro beim Kühkopf-Verlag, Bahnstr. 36, 64560 Riedstadt-Erfelden (Tel./Fax 06158/2533) zu beziehen.

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12.11.02

Ober-Flörsheimer Kalender 2003

Der Heimat- und Kulturverein Ober-Flörsheim präsentiert am Donnerstag, den 21. November 2002 im alten Kindergarten (Ober-Flörsheim, Hauptstraße) den neuen Kalender für das Jahr 2003.

Einen Vorgeschmack auf den Kalender mit den vielen historischen Aufnahmen kann man unter http://www.huk-ober-floersheim.de bekommen.

10.11.02

Barrierefreies Webdesign

Ich muss zugeben, dass ich mich ausser mit dem Aspekt "Farbenblindheit" bisher nicht weiter damit beschäftigt habe, wie meine Homepage von Menschen mit körperlichen Einschränkungen wahrgenommen werden kann. Mehr durch Zufall wurde ich auf die Tatsache aufmerksam, dass bestimmte Bundeseinrichtungen sogar durch Verordnung gehalten sind, ihre Webseiten entsprechend nutzbar zu gestalten.

Das Rheinhessenarchiv und viele andere Webseiten sind natürlich keine Bundesbehörde. Je nach Thema einer Homepage kann es dennoch wirklich wichtig sein, auf die Bedürfnisse der Besucher verstärkt Rücksicht zu nehmen. Seien es Seiten, die Behinderte als Zielgruppe haben, oder Bibliotheks- bzw. Archivseiten, die von Blinden besucht werden. Möglicherweise schließt man unwissentlich eine Menge Besucher von der Nutzung einer Homepage aus und bringt sich dadurch selbst um gute Kontakte und Gedankenaustausch. Nicht wenig Menschen mit körperlichen Einschränkungen verbringen einen Großteil ihrer Zeit am PC und pflegen ein Hobby durch Online-Recherche usw.

Wer mehr über die Gestaltung eines behindertengerechten Internets wissen will: eine sehr informative Website hierzu ist Barrierefreies Webdesign, mit Richtlinien, Artikeln und Links.

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