30.12.01

Neujahrswunsch

Liebe Besucher, Genealogen und Homepage-Redakteure,

ich wünsche uns allen für das kommende Jahr Frieden, Glück, Gesundheit und Erfolg.

Vielen Dank sage ich jenen, die mir bzw. dem GAK Rheinhessen die Treue gehalten und durch Besuch, Beiträge, Fragen und/oder Tipps, besonders aber auch durch ihre Empfehlung zu Erfolg und Weiterentwicklung des GAK Rheinhessen zum Rheinhessenarchiv beigetragen haben.

Danke auch für das durchweg freundliche Feedback, über das ich mich wirklich immer sehr gefreut habe. Vielleicht zum Jahresabschluß eine Anekdote aus dem Frühjahr 2001, als ich auf der Genealogentagung in Guntersblum zu Besuch war, ohne in einem der veranstaltenden Vereine Mitglied zu sein. Von verschiedenen Seiten wurde ich angesprochen, zwei oder drei Personen kannte ich wohl, doch nie vergessen werde ich die Begrüßung des einen (mir bis dahin nur vom Namen her bekannten) Vereinsvorsitzenden mit den Worten: "Sie sind also der mysteriöse GAK Rheinhessen!". (Ein Blick auf diese Seiten hätte bewiesen, daß der GAK keineswegs mysteriös ist und nicht ICH, sondern JEDER, der sich hier beteiligt, "der GAK Rheinhessen" ist. Letztlich kommt es doch nur darauf an, daß wir Rheinhessenforscher durch seriöse Forschung die Geschichte und Genealogie Rheinhessens und seiner Bewohner aufarbeiten und uns hierbei freundlich und kollegial unterstützen.)

Liebe Grüße!

Melanie

29.12.01

Die Publikationen des Landeshauptarchives

... können online geordert werden. Netterweise wird die Zeitschrift "Unsere Archive" kostenlos abgegeben.

Gleich nachschauen ...

(Vielen Dank an Dr. Helmut Schmahl für den Tipp!)

Archivalien bei Internetauktion entdeckt

Skandal!

Titel: "Hamer Protocol 1776 + 1779" , 2 Bände der Gemeinde Hamm bei Eich (Rheinhessen) bei Worms. Handschriftliche Eintragungen dieser beiden Jahre, im Originalumschlag "Von seinem hochlöblichem Oberambte ergangenen Außschreiben, angefangen im Monath Juny 1766" (Originaltext, mit Unterschrift des Amtsschreibers) circa 200- 300 Seiten, altersentsprechender Zustand, leicht fleckig, ein Einband verzogen

Da verscheuert ein Flonheimer tatsächlich Gemeindearchivalien über ein Internetauktionshaus. Diese Dinge gehören in die ordentlichen Archive und nicht in Privathand!

Schreiben Sie hier Ihre Meinung zu diesem Thema!

28.12.01

Spielzeugkultur

Liebe Besucher,

irgendwann waren wir alle einmal klein ... und (wahrscheinlich) etwas verspielter als heute. Während die Jungs als Indianer oder Cowboys herumtobten und Karl May lasen, wurden die Mädchen mit Puppen und dergleichen beglückt. Mir persönlich ist aus der Kindheit die Faszination für Puppenstuben geblieben, von denen ich zwar nur ein Exemplar habe und das aus Platzgründen nicht aufstellen kann, außerdem ein renovierungsbedürftiges Puppenhaus meiner Mutter im Keller steht und so manches noch älteres Puppenmöbel darauf wartet, von mir fotografiert und in die Galerie gestellt zu werden. Die kleinen Möbel sind soooo possierlich und hübsch - und nicht zuletzt "Zeitzeugen"! Wer sich hieran auch erbauen kann, findet

auf der Homepage des Museums in Überlingen

schönes Anschauungsmaterial.

Liebe Grüße

ML

26.12.01

Intermezzo

Leider hat sich die "weiße Weihnacht" wieder verabschiedet, aber dafür schaut schon einmal der Osterhase vorbei ...

Liebe Grüße!

Melanie

23.12.01

Weihnachtsstatistik

Liebe Besucher und Freunde des GAK-RHA (Genealogischer Arbeitskreis - Rheinhessenarchiv),

ich wünsche Ihnen und Euch ein wundervolles, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!

Weil Genealogen bekanntermaßen auf Statistik stehen, hier mal eine (auszugsweise) Auswertung der etwas anderen Art (mitgeteilt von RA Setzwein):

Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen und, obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 Jahren) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslem, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf ca. 15% der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (lt. Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser.

Wir nehmen an, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke vor dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder hinaufklettern und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt ist (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen Kilometern, nicht mitgerechnet, die Unterbrechungen für das, was jeder von uns in 31 Stunden tun muss.

Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also 3.000-facher Schallgeschwindigkeit! Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug, die Ulysses Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24,3 km pro Stunde.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt:
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (ca. 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht mitgerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 176 Kilogramm ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein fliegendes Rentier (siehe oben) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder gar neun Rentiere - man braucht 216.000 Rentiere!!

Das erhöht das Gewicht - den Schlitten und den Weihnachtsmann selbst noch nicht einmal mitgerechnet - auf 410.400 Tonnen. Zum Vergleich: Das ist mehr als das vierfache Gewicht der "Queen Elizabeth"!

Liebe Grüße

Melanie

22.12.01

Fototechnik

Für alle Genealogen unter uns, die sich mit der Archivierung alter Quellen beschäftigen und denen meine bisherigen Tipps und Tricks vielleicht hilfreich, aber nicht ausreichend waren, habe ich etwas Neues:

Bei LuraTech gibt es ein Programm namens LuraDocument Capture, mit dem man mehrere Scans nacheinander machen kann und die nach einem speziellen Verfahren von Luratech anschließend komprimiert werden. Die Dateien sind erfreulich klein bei besonders guter Lesbarkeit. Für die gängigen Internetbrowser gibt es Plugins, um die Dateien/Scans anschauen zu können. Das Thema ist ziemlich komplex, deshalb empfehle ich einfach einen Besuch auf der Luratech-Homepage; dort findet man auch Testversionen zum Ausprobieren.

Ach ja, bei Photo-Porst - oder war es Pixelnet (egal, die gehören ohnehin zusammen) - gibt es bis zum Jahresende Gutscheine für DM 20,00 zu kaufen, die man im Jahr 2002 für Photoarbeiten im Wert von 20 Euro eintauschen kann. Ein Umrechnungskurs von 1:1 also. Beide Anbieter haben Online-Labore und Galerien, wo man seine Bilder verwalten und online Abzüge bestellen kann. In den Galerien kommt übrigens ein Bildformat von Luratech zum Einsatz, das man sich in der Demogallerie einmal anschauen sollte. Allerdings ist es hierfür wieder notwendig, ein Browser-Plugin herunterzuladen.

Herzliche Grüße

Melanie

21.12.01

Umzug

Hallo liebe Besucher,

während endlich die ersten Schneeflocken herabrieseln, ist der GAK-Rheinhessen umgezogen und hat noch einen neuen Namen bekommen:

Rheinhessenarchiv

Bitte merken Sie sich auch hier die neue Internet-Adresse. In wenigen Wochen wird die alten Adresse wg. der Domainummeldung zeitweilig nicht verfügbar sein.

Falls manche Links noch nicht 100% funktionieren, bitte ich um Geduld. Es ist alles in Arbeit.

Schöne Grüße

Melanie

19.12.01

Wackernheimer Häuserbuch

Liebe Besucher,

Wackernheim ist um ein Häuserbuch reicher. Der Heimatforscher Friedel Holighaus hat es geschrieben und es heißt "Wackernheim - Jetzt und einst". Es ist im Wackernheimer Rathaus erhältlich (Mo-Fr 8-11 Uhr, Do 17.30-19.00 Uhr), im Hofladen Speth, in der Postagentur und in der VR-Bankfiliale.

Noch eine schöne Woche wünscht

Melanie

17.12.01

Forum-Umzug

Das Forum ist gerade umgezogen. Sie erreichen es über den Link am Rand oder über

diesen Link.

Bitte denken Sie daran, ggf. Ihre Bookmarks (Favoriten) zu aktualisieren.

14.12.01

Bibliotheken online

Die Mainzer Bibliotheken und Büchereien erreicht man jetzt auch im Internet.

Alte Ansichtskarten

Liebe Besucher,

bei Yorckproject bekommt man auf CD-Rom alte Ansichtkarten deutscher Städte aus der Zeit um 1900. Schön ist, daß es diese Bildergalerie auch online gibt und man nach Städten etc. recherchieren kann. Allein für Mainz finden sich über 70 alte Abbildungen. Wer die 11 CDs kaufen möchte, muß dafür 49,95 Euro hinlegen.

Schöne Grüße

Melanie

12.12.01

Winterstimmung

"Ich ging mit meinem Buch zum Fenster und war voller Erregung; draußen lagen auf jeder horizontalen Fläche 15 Zentimeter Neuschnee, unberührt und glitzernd, zehn Milliarden Schneeflocken rauschten an meinem Fenster vorbei. Nichts rührte sich auf der Straße unter mir, geparkte Wagen waren nicht mehr zu sehen, sie waren weggefahren worden, bevor der Schnee sie zudecken konnte. Unter meinem Fenster war Central Park West von unberührtem Schnee bedeckt [...] und hinter der Straße war der Central Park ein einziger freudiger Anblick. Dort bewegte sich das Leben: Kinder in Rot, Blau, Braun und Grün rannten herum, rutschten aus und fielen in den Schnee; sie wälzten sich darin, klopften sich ab, warfen Schneebälle und aßen Schnee. Einige hatten Schlitten, und eine Gruppe rollte eine Schneekugel, die bereits größer als sie selbst war."

(J. Finney, Von Zeit zu Zeit)

Die Wettervorhersage ist vielversprechend!

Liebe Grüße

Melanie

Unter-Wasser-Welten

Dieser Beitrag ist genealogisch "Off-Topic". Ich möchte nur Schleichwerbung :-) machen für das Homepageprojekt, das in den letzten Wochen in Arbeit war und nun vorgezeigt werden kann:

Unter-Wasser-Welten.de

Liebe Grüße

ML

10.12.01

Vorgezogene Bescherung

Liebe Besucher,

Gisela Laudi aus Schönkirchen hat den GAK Rheinhessen reichlich beschenkt: "Henry Z. Jones, Jr., The Palatine Families of New York 1710" in zwei Bänden. Dafür möchte ich mich u.a. auf diesem Weg sehr, sehr herzlich bedanken und auch bei Mrs. Weatherwax, die ihr die Bände überlassen hatte. Natürlich gebe ich gerne Auskunft aus den Büchern. Der Index ist nach Namen und Orten der Herkunft gegliedert. Beim Durchblättern fand ich schon reichlich rheinhessische Ortsnamen.

In diesem Zusammenhang möchte ich allen Auswanderforschern und Vergangenheitsinteressierten (also uns allen) Gisela Laudis Buch "Justina Tubbe - Der weite Weg einer Brandenburgerin vom Oderbruch nach Texas" vorstellen. Gisela Laudi schreibt dazu:

"Justina Tubbe hat wirklich gelebt. Meine Urgroßeltern waren Wilhelmine Tubbe und Rudolf Förster. Justina war die Tante dieser Urgroßmutter. Ich stieß auf die Spuren von Justina, als mein Mann und ich aus Freude an der Familienforschung mit dem Sammeln der Lebensdaten der Familie Tubbe begannen. Erste Quellen waren die Kirchenbücher von Oderberg in der Mark Brandenburg, an der alten Oder gelegen. Spannend wurde es, als wir erfuhren, daß Justina als Witwe eines Webermeisters im Alter von 60 Jahren nach Texas ausgewandert ist, zusammen mit dem ältesten Sohn, schon über 40, und dem Jüngsten, der gerade konfirmiert war. Justinas Leben faszinierte mich. Aus sorgfältig recherchierten Fakten und ein wenig Phantasie ist diese Geschichte entstanden. Dieses Buch möchte das Leben einer couragierten Frau so zeichnen, daß "Geschichte zum Anfassen" daraus wird."

Mehr zu dem Buch findet man auf Gisela Laudis Homepage.

Übrigens: das Thema Auswanderung wird demnächst auf der angekündigten Partnerseite eine besondere Rolle spielen ... Lassen Sie sich überraschen :-)

Liebe Grüße

Melanie

07.12.01

Zornheimer Chronik erschienen

Liebe Besucher,

ich bin ganz erstaunt und erfreut natürlich, daß sich gestern gleichzeitig 8 Leute im Forum tummelten - ein neuer Rekord ...

Von meiner Seite her ist es zur Zeit ja etwas still, da ich bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt bin (Wohnung renovieren, neues Homepage-Projekt usw.) Aber: im nächsten Jahr gibt es für uns Rheinhessen-Forscher einige Überraschungen. Der GAK-Rheinhessen wird wieder auf einen neuen, leistungsfähigeren Server umziehen, eine Partnerseite bekommen und und und ...

Noch erwähnt werden sollte, daß die Zornheimer Chronik erschienen ist ("Zornheim - Einwohner und Gehöfte im 18. und 19. Jahrhundert") und zum Preis von 52 Mark bei der Gemeindeverwaltung Zornheim bestellt werden kann. Das Buch hat stolze 414 Seiten, verfaßt wurde es von Gottfried Kneib.

Einen schönen zweiten Advent wünscht

Melanie Langenhan