01.04.03

Digitalbild-Archivierung und Verwaltung

Für viele Heimat- und Familienforscher ist es eine Selbstverständlichkeit, selbst zu fotografieren und/oder Fotos zu sammeln. Durch die digitale Fotografie kommen auf dem PC größere Mengen an Bildern zusammen, die sinnvoll verwaltet (sortiert, verschlagwortet etc.) werden sollten.

Archivierungsprogramme gibt es eine ganze Menge, davon auch etliche kostenlos. Doch konnte mich keines wirklich überzeugen. Bis ich Picasa entdeckte. Kein anderes von mir getestetes Programm stellt die Bilder so schnell und übersichtlich dar, importiert so lässig und arbeitet so intuitiv. Die Oberfläche ist aufgeräumt und optisch gelungen. Anleitung braucht man eigentlich nicht, aber eine Hilfe ist dennoch vorhanden. Für knapp 30 USD ist das englischsprachige Programm zu haben. Eine Testversion (15 Tage) kann von der Homepage geladen werden. Das kann ich nur empfehlen, damit man sich auch über die Schwächen der Software klar wird: eingeschränkte Bearbeitungsmöglichkeiten, keine Beschreibungen zu den einzelnen Bildern, etwas umständliche Verschlagwortung (1 Klick zuviel ...). Es gibt eben ein Programm, dass (wohl) noch besser ist:

Seit heute ist Adobe Photoshop Album 1.0 auf dem Markt und wer sich mal einen umfassenden Überblick verschaffen möchte (Adobes Homepage gibt nicht ganz soviel her), kann eine ausführliche Beschreibung auf DPReview lesen. Album erlaubt Überschriften, die Einbindung eines externen Bildbearbeitungsprogramms, mehr Export-Arten, schnellere Verschlagwortung, Datensicherung uvm. Der Preis ist entsprechend höher - deshalb ist es zweckmäßig, Picasa vorher zu testen. Wenn es reicht, kommt man mit den Anschaffungskosten billiger weg und hat auf jeden Fall ein tolles Programm. Ansonsten ist Album wohl die Software der Wahl. Schade nur, dass Adobe keine Testversion anbietet. Amazon.de bietet die Software übrigens deutlich unter der Preisempfehlung an.

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Anmerkungen