16.03.03
Die Rückkehr des Prinzen Carl nach Worms
Unter diesem Titel ist eine Ausstellung im Kunsthaus in der Prinz Carl-Anlage in Worms bis zum 27. April zu sehen. Während der Kaiserzeit war Worms Garnison des Vierten Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments (Prinz Carl) Nr. 118. Mehrfach wechselte die Kasernenanlage nach dem Ersten Weltkrieg ihren Namen: in der französischen Besatzungszeit hieß sie "Caserne des Vallieres", im Dritten Reich "Kemmel-Kaserne", von 1945-1951 Foch-Kaserne (frz.) und von 1951-1996 Taukkunen-Barracks" (US Army). Schon in den 1930er Jahren hatte es Pläne für eine zivile Nutzung gegeben, die nun endlich verwirklicht werden konnten - mit dem ursprünglichen Namen (Bericht im Nibelungen-Kurier)
Prinz Carl (Karl) von Hessen und bei Rhein (1809-1877) war General der Infanterie und Vater von Großherzog Ludwig IV., der von 1877-1892 Landesherr der Rheinhessen war. Über die Rückkehr eines Denkmals Ludwigs IV. nach Worms werden wir ein anderes Mal berichten.
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