29.01.03
Archivierungmethode ML
In den vergangenen Monaten wurde die Linksammlung um eine Rubrik PDF und etliche Links zu PDF-Software ergänzt. Auch im Weblog sind Artikel zum Thema vorhanden.
Es folgt eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen mit diversen PDF-Treibern und eine kurze Darstellung meiner privaten Archivierungsweise für Online-Artikel.
Jaws PDF-Creator habe ich testweise installiert, aber leider nur bruchstückhaft deinstallieren können (110 USD). Für die schlichte Archivierung ist der Treiber zu teuer. Zweckmäßig ist die Anschaffung eher für Leute, die ihre PDF-Dateien auch veröffentlichen möchten (oder drucken).
Der PDF-Mailer funktioniert prima, hat aber wenig Optionen und eine Werbezeile am oberen Rand jeder PDF-Seite (Freeware).
Von G-Data ist nach dem Programm PowerPDF für ca. 40 EUR nun auch PowerPDF professional erhältlich (ca. 60 EUR). Der Unterschied zwischen beiden Versionen liegt in den Sicherheitsfunktionen oder bspw. des Verbindens von Druckjobs in der PRO-Version (Datenblatt als PDF). Ich war sehr geneigt, mir dieses Produkt zu kaufen, bis ich bei Amazon einen Bericht las, wonach die PRO-Version starke Qualitätseinbußen der erzeugten PDF-Dateien aufweist, wenn die Sicherheitsfunktionen benutzt werden.
Schließlich bin ich bei PDF-XChange hängen geblieben, das mich wirklich überzeugt hat. Die Auflösung ist bis 2400 DPI möglich; Verschlüsselung und Wasserzeichen, makro-basiertes Speichern, Anhängen an vorhandene PDFs, Beschreibung der Datei usw. - alles ist drin und funktioniert prima. Für weniger als 40 USD (bei den derzeitigen Kursen) ein Schnäppchen.
Die Organisation der PDF-Dateien machen RoboPDF Organzier und PaperPort für mich. Mit der letztgenannten Software ist eine Volltextrecherche möglich.
Online-Inhalte, die ich in einer gut lesbaren Fassung aufbewahren möchte, speichere ich als PDF (praktisch, wenn viel Werbung auf einer Seite ist: nur markierten Text "drucken") in einen Ordner, der nur PDF-Dateien aufnimmt. In den Dateieigenschaften gebe ich aussagekräftige Daten und Stichworte ein, auch die Zeitungsausgabe und das Datum. Den genauen Link der Fundstelle entnehme ich dem PDF an der Fußzeile, ebenso das Datum des Drucks. Damit kann ich ggf. jederzeit korrekt zitieren, wenn ich einen Artikel verwenden möchte.
Das ganze Verzeichnis kann problemlos auf CD gesichert werden.
Denkbar wäre übrigens auch, ein passwortgeschütztes Weblog einzurichten, Artikel per PDF zu sichern, hochzuladen und im Weblog (verlinkt) zu verschlagworten. Durch Kategorien und verschiedene Ansichten könnte man sich ein gutes privates Nachschlagewerk schaffen.
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