13.01.03

Friedhöfe in Worms

"Wormser Friedhöfe seit dem Mittelalter" ist das Thema eines Vortrages von Dr. Fritz Reuter, der am Freitag, 17. Januar 2003 im Großen Saal im Haus zur Münze (Worms, Marktplatz 10) um 20.00 Uhr stattfindet.

Quelle: Wormser Zeitung vom 11.01.2003

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Daß Grabmäler eine wichtige Quelle für Historiker, Kunsthistoriker, Genealogen und Heraldiker sind, beweisen zahlreiche Steine, die im Hof des Wormser Museums (Kreuzgang des ehemaligen Andreasstiftes, Weckerlingplatz 7) ausgestellt sind. Epitaphe römischer Soldaten finden sich dort ebenso wie Grabplatten des Mittelalters, der Renaissance und des Barock. Unsere Bilder entstanden bei klirrender Kälte am Samstag, 10. Januar 2003.

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Familienwappen auf der Grabplatte von Maria Magdalena von Geispizheim geb. von Bozheim (+1745).

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Wappen einer Beamtenfamilie auf dem Grabstein des Kleinkindes Johann Wilhelm Emilius Meyerhoff, verstorben 1767. Inschrift: „ Hier schläfft / Johan[n] Willhelm Emilius Mayerhoff / geb: d: 2: Febr. 1766 / gest: d: 10: Sep: 1767 / Der Sohn / Herrn Christian August Mayerhoffs / Gräfl. Isenburg=Büdingischen Raths / und/ Frauen Elisabetha Dorothea Friderica / geb. Heylerin / Ewig bluhend in Gottes Garten / Unendlich schöner in (?) abzuwarten

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Auch Handwerkszeichen sind oft auf barocken Grabsteinen zu finden, z. B. auf dem Epitaph für Johann Nikolaus Mörbel (1670-1725). Die beschädigte Inschrift des Steines weist darauf hin, daß Mörbel, Bäckermeister „zum Pfeilbackhauß“, im Alter von 54 Jahren und 7 Monaten vom Pfeil des Todes getroffen wurde und zuvor fünf Kinder Johann Christian, Heinrich, Johann Leonhard, Maria Sibylla und Johann Jakob verloren hatte. Sein Leichentext lautete sinnigerweise (Ps. 38): „Deine Pfeile stecken in mir [...]

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Anmerkungen