03.01.03
Pfälzisches Burgenlexikon
Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern stellte kürzlich den zweiten Band des Pfälzischen Burgenlexikons vor, das auch den südlichen Teil Rheinhessen behandelt. Das Institut schreibt zu dem geplanten mehrbändigen Werk, das von Jürgen Keddigkeit, Karl Scherer, Alexander Thon und Rolf Übel herausgegeben wird:
"Mit dem pfälzischen Burgenlexikon wird erstmals der Versuch unternommen, unter Leitung eines in der Burgenforschung ausgewiesenen Herausgeberkollegiums alle pfälzischen Burgen zu erfassen, ihre Geschichte und die Besitzverhältnisse zu dokumentieren sowie ihre baulichen Reste zu beschreiben. Hinweise auf die vorhandene Literatur, aktuelle Luftaufnahmen, Detailfotos, historische Ansichten und Pläne, Grundrisse sowie Aufbaustudien vervollständigen das Bild. Neben der lexikalischen Bearbeitung werden neben Sonderbänden mit Einzelthemen auch zwei gesonderte Textbände vorbereitet, die alle Aspekte der Burgenforschung (Geschichte, Archäologie, Denkmalpflege u.a.) erfassen und darüber hinaus eine ausführliche Bibliographie".
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Bücher | LinkDas Buch muß wirklich ein Renner sein!
http://www.institut-pfaelzische-geschichte.de/
"Pfälzisches Burgenlexikon" findet reißenden Absatz
Bereits nach einem Monat über 2.000 Exemplare des zweiten Bands verkauft
[Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde]
Das "Pfälzische Burgenlexikon" findet reißenden Absatz: Bereits mehr als 2.000 Exemplare des vor einem Monat der Öffentlichkeit vorgestellten zweiten Bandes sind verkauft. Darin porträtieren 26 Autoren 112 Burgen von F bis H in der Pfalz und angrenzenden Gebieten. Betreut wird das ambitionierte Projekt vom Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde des Bezirksverbands Pfalz. "Das Interesse an Burgen nimmt spürbar zu", urteilt der Bezirkstagsvorsitzende Joachim Stöckle und verweist in diesem Zusammenhang auf die groß angelegte "Ritter"-Ausstellung des Historischen Museums der Pfalz in Speyer, die am 29. März eröffnet und ebenfalls vom Bezirksverband Pfalz unterstützt werde. "Burgen eignen sich auf besondere Weise, unsere wechselhafte Geschichte anschaulich zu vermitteln", so Stöckle.
Das "Pfälzische Burgenlexikon" ist ein Nachschlagewerk für den interessierten Laien, aber auch ein wissenschaftliches Handbuch. Es beschreibt detailliert die Topographie, den Aufbau und die Geschichte der Burgen. Dabei reicht die Spannweite der dokumentierten Objekte vom kleinen Burghaus über den befestigten Hof bis hin zur großräumigen Befestigung, von der heute noch sichtbaren Ruine bis zur allein aufgrund von Flurnamen vermuteten Anlage. Lagebeschreibungen und Kartenausschnitte erleichtern das Auffinden der Burgruinen; zahlreiche farbige Luftaufnahmen der größeren Anlagen, historische Darstellungen und Grundrisse vermitteln ein eindrucksvolles Bild vom gegenwärtigen oder früheren Zustand der Bauten.
Der 448-seitige, reich bebilderte zweite Band ist für 29 Euro im Buchhandel sowie beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Benzinoring 6, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-304, Fax 0631 3609347, info@institut.bv-pfalz.de, erhältlich und kann über die Internetadresse www.institut-pfaelzische-geschichte.de bestellt werden. Der erste Band des "Pfälzischen Burgenlexikons", der 99 Burgen von A bis E vorstellt, ist zurzeit vergriffen und soll in diesem Jahr in überarbeiteter Form erscheinen.