23.12.01

Weihnachtsstatistik

Liebe Besucher und Freunde des GAK-RHA (Genealogischer Arbeitskreis - Rheinhessenarchiv),

ich wünsche Ihnen und Euch ein wundervolles, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!

Weil Genealogen bekanntermaßen auf Statistik stehen, hier mal eine (auszugsweise) Auswertung der etwas anderen Art (mitgeteilt von RA Setzwein):

Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen und, obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18 Jahren) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslem, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf ca. 15% der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (lt. Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser.

Wir nehmen an, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke vor dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder hinaufklettern und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt ist (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen Kilometern, nicht mitgerechnet, die Unterbrechungen für das, was jeder von uns in 31 Stunden tun muss.

Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also 3.000-facher Schallgeschwindigkeit! Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug, die Ulysses Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24,3 km pro Stunde.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt:
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (ca. 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht mitgerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 176 Kilogramm ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein fliegendes Rentier (siehe oben) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder gar neun Rentiere - man braucht 216.000 Rentiere!!

Das erhöht das Gewicht - den Schlitten und den Weihnachtsmann selbst noch nicht einmal mitgerechnet - auf 410.400 Tonnen. Zum Vergleich: Das ist mehr als das vierfache Gewicht der "Queen Elizabeth"!

Liebe Grüße

Melanie

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